Viele Menschen glauben fest daran, dass das Schlafen auf einem Hartfaserbett besser für die Wirbelsäule ist, doch in Wirklichkeit ist eine harte Matratze nicht gut. Wenn die Körperoberfläche mit dem härteren Bettbrett in Kontakt kommt, werden die hervorstehenden Körperteile wie ein Stent dem gesamten Körperdruck ausgesetzt, was mit der Zeit Schmerzen verursacht und die Blutzirkulation beeinträchtigt, was zu häufigem Umdrehen während des Schlafs führt und die Schlafqualität stark beeinträchtigt. Medizinische Druckgeschwüre haben ähnliche Ursachen.
Ist die Matratze zu weich, ist die Schlafhaltung ungeeignet. Die Taille, wo der Schwerpunkt des Körpers liegt, wird durch die Schwerkraft übermäßig nach unten sinken. Dies führt zu einer übermäßigen Kyphose der Wirbelsäule, insbesondere der Lendenwirbelsäule, was genau das Gegenteil der natürlichen physiologischen Krümmung des menschlichen Körpers ist. Um die Wirbelsäule normal zu halten, ziehen sich die kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule zusammen und sorgen für Stabilität. Mit der Zeit ermüden die kleinen Muskelgruppen, was zu Steifheits- und Schwellungssymptomen führt und so zu Rückenschmerzen führt.
Zu weiche oder zu harte Matratzen funktionieren daher nicht. Eine gute Matratze ist weder weich noch hart und bietet ausreichend Halt.










